![]() 16.06.2009
Mit Kunst und Kultur kommunizierenKunst im Büro (dup) - Kunst verlässt immer häufiger den organisierten Raum von Museen und Galerien und geht dort hin, wo die Menschen arbeiten: Unternehmen, Behörden, Verbände und Institutionen öffnen ihre Räume für Ausstellungen. Mit großem Erfolg: Denn über das Medium Kunst treten Öffentlichkeit, Mitarbeiter und Kunden in einen anregenden Dialog.
Wie Kunst als Kommunikationsinstrument funktioniert, zeigen die regelmäßig wechselnden Ausstellungen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Räume“ in der Presseagentur Dieterle + Partner stattfinden. Ihre Mitarbeiter arbeiten in einem großzügig geschnittenen Bürotrakt über den Dächern der Innstadt Rosenheim, der sich nach außen als Galerie öffnet. Wo in traditionellen Büros allenfalls ein Jahreskalender mit Hochglanzmotiven oder die gängigen Drucke bekannter Expressionisten für standardisierte 0815-Dekorationen sorgen, bilden dort großflächige Tafelbilder, Installationen, Skulpturen und Fotoarbeiten Anregendes zum Nachdenken. Arbeiten in Atelieratmosphäre: Schweifen die Gedanken angesichts der vielfältigen, wechselnden Eindrücke nicht ab? Im Gegenteil, betont Dagmar Dieterle. „Die Ausstellungen geben uns und unseren Mitarbeitern immer wieder neue Impulse, die unsere Arbeit bereichern“, habe sie festgestellt. Dass sich eine inspirierende Arbeitsatmosphäre positiv auf Motivation und Leistungsbereitschaft auswirkt, ist wissenschaftlich bewiesen. Untersuchungen vom Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung, Zürich-Stuttgart, haben ergeben, dass Faktoren wie die Ausstattung eines Office eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg spielen. "Dazu gehört sicherlich Kunst" so Dagmar Dieterle, "wobei Kunst, wenn sie richtig und strategisch eingesetzt wird, also nicht zur Dekoration, noch wesentlich mehr kann." Der Einsatz von Kunst führe zu einer verstärkten Identifikation mit dem Arbeitgeber und stärke sowohl die Innen- als auch die Außenwirkung eines Unternehmens. Durch Kunst, davon ist Dagmar Dieterle überzeugt, erreichen Unternehmen einen Imagegewinn. Ausstellungen bringen das Unternehmen ins Gespräch: Im besten Fall findet es sich sogar im Feuilleton wieder. Strategisch, nachhaltig, authentisch
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